Meine Megaminx Mains

Bevor ich zur nächsten Kategorie meiner Sammlung komme, den Megaminx-Varianten, zeige ich erst einmal meine beiden Standard-Megaminx aus der Kategorie Sonstige WCA-Puzzle.

Ähnlich, wie ich es schon im Artikel Skewbs für alte Männer betont habe, ist mir gute Griffigkeit bei Speedcubing-Puzzles ziemlich wichtig. Und da alle Flächen des Megaminx zueinander in stumpfen Winkeln stehen, ist so ein Dodekaeder von Natur aus nicht besonders griffig. Zum Glück kam im Jahr 2012 der neue DaYan Megaminx heraus, und zwar gleich in vier Versionen: Stickerless oder schwarz mit Stickern, und das jeweils „glatt“ oder mit Ridges, also mit hervorstehenden Kanten. Der DaYan war immerhin stabiler als mein voriger Mf8-Megaminx. Als dann auch stickerlose Cubes auf Competitions zugelassen wurden, habe ich mir den Dayan auch in Stickerless geholt. Ich finde, man dreht unbekümmerter, wenn man nicht auf irgendwelche Sticker Rücksicht nehmen muss, die sich sonst eventuell zerstören.

Dann kam der Galaxy Megaminx. Ihn gab es unter Anderem in „Sculpted“, was auch seine Griffigkeit erhöht hat. Diese beiden stickerlosen Megaminxe seht Ihr auch auf den Fotos in meinem Megaminx-Tutorial. Die Dreheigenschaften des Galaxy waren allerdings um Welten besser als die des Dayan. Fehlten eigentlich nur noch Magneten…

Womit wir bei meinem nächsten Megaminx angelangt sind: Dem X-Man Galaxy Megaminx V2 M. Im Prinzip sieht er aus wie der Vorgänger ohne Magneten, aber er ist etwas kleiner. Endlich ein Megaminx, bei dem das Drehen wirklich Spaß macht. Alles butterweich und präzise. Trotzdem brauch ich noch immer zwischen 3 und 4 Minuten für das Ding. Liegt wohl nicht an der Hardware…

Der Galaxy M (intern SW008) ist jedenfalls noch immer mein „secondary Main“, also mein Reserve-Megaminx, falls mir der Folgende 3 Minuten vor Abgabe am Scrambletisch mal auseinanderfliegt.

Mein derzeitiger Main ist der YJ YuHu Megaminx V2 M (intern SW005).

Irgendwie liegt er mir noch besser als der Galaxy. Und dabei ist er preislich ein echtes Schnäppchen.

Momentan versuche ich, öfters mal den Megaminx zu lösen, damit ich vielleicht irgendwann doch mal offiziell unter 3 Minuten lande. Das wäre ja schonmal was…

7 Kommentare zu „Meine Megaminx Mains“

  1. Bei den Megaminxen gibt es – obwohl ich ihn kommerziell (also abseits der WCA) als Nischenprodukt sehe – eine unglaubliche Vielfalt. Vermutlich Dank WCA, fast alle sind eigentlich OK, Schrotthersteller scheuen wohl den Aufwand. Zwischendurch habe ich mal einige Modelle durchprobiert, am Ende musste ich feststellen, dass mich kaum ein Modell schneller macht, diese aber viel Platz brauchen. Ich war da so um die 9 Minuten, also wirklich ein Bereich bei dem klar ist, auf welcher Seite das Problem sitzt. Seither versuche ich, mich mit F2L anzufreunden, um das dann hoffentlich mal bei „x2L“ am Minx nutzen zu können.

    Zuletzt war ich beim V2 LM. Wie schon an anderer Stelle geschrieben, war ich vom geringen Größenunterschied enttäuscht. Zitat: „Der Hersteller gibt die Kantenlänge an, die ist aber schlecht zu messen. In „Schlüsselweite“ (also zwischen gegenüberliegenden Flächen) würde ich die beiden mit 68.6 und 70.8mm messen. Der „Concave“ ist superglatt, das hilft das minimal konkave wenig – außer für Personen, die keine Oberflächenstruktur spüren möchten.“

    Den mf8 „Big Megaminx“ habe ich mit 90.2mm Schlüsselweite gemessen. Meiner dreht unglaublich schlecht, ob das ein Einzelfall ist, oder die gesamte Serie zu stramm ist, habe ich noch nicht rausgefunden.
    Als kleiner Insider-Gag: Inzwischen habe ich gelernt, dass „Einmaulschlüssel“ im Englischen meist als „Single Ended Open Spanner“ bezeichnet wird (nut spanner oder wrench). Und die Schlüsselweite SW wird dort AF genannt, für „Across Flats“, also zwischen den Flächen. Das trifft bei den Bemaßungen am Megaminx dann auch gut zu. (Weiter)Bildung ist mir sehr wichtig. Bei den Imperialen Größen (Inch/Zoll) kann man gleich noch seine Bruchrechenkünste auffrischen. Basis ist dort 1/32″ mit stets gekürzten Brüchen – ist 25/32″ größer oder kleiner als 3/4″? Ein „Mean Mr. Metric“ kommt da schwer ins Schwitzen, während „Igor Imperial“ das locker beantworten würde.

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