Willkommen bei den Cubing-Freunden

Hallo und herzlich willkommen! Hier auf cubingfreunde.wordpress.com haben sich ein paar Zauberwürfel-Fans zusammengefunden, um gemeinsam über ihr vielseitiges Hobby zu informieren und ihre Tipps und Tricks auch untereinander zu teilen.

Rechts in der Kategorie Autoren-Team kannst Du alle, die sich schon in einem kleinen Artikel vorgestellt haben, kennenlernen. Auf der Startseite findet man die neuesten Artikel – und in der Randspalte der Artikel auch.

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3×3 Blindlösen lernen – für Anfänger (Teil 2: Ecken)

Teil 1: Kanten

  • Was wir brauchen
  • Grundsätzliches
    inkl. Speffz-Buchstabensystem
  • Ein erster „sehender“ Kanten-Blindsolve
    inkl. T-Perm, J-Perm, L-Perm
  • Setup Moves
  • Liste der Setup-Moves für Kanten
  • Neuer Cycle
  • Ein „richtiger“ Kanten-Blindsolve
  • Flips
  • Kanten-Solves üben

ROHVERSION, noch in Bearbeitung.

Hier im zweiten Teil meiner Einführung zum Blindlösen des Zauberwürfels für Newbies geht es hauptsächlich um die Ecken. Wie auch im ersten Teil beschränke ich mich auf möglichst einfache Möglichkeiten mit möglichst wenig Verwirrungs-Potential. Ihr werdet sehen, dass vieles ganz ähnlich wie bei den Kanten abläuft

Wie auch bei den Kanten in Teil 1 verwenden wir für die einzelnen Positionen der Ecken das Speffz-System. Es zählt genauso wie die Kanten, also Oberseite A-D, links E-H, vorne I-L, rechts M-P, hinten Q-T und unten U-X. Begonnen wird auf jeder Seite oben links, und es geht natürlich auch im Uhrzeigersinn.

Als Buffer nehmen wir für die Ecken aber den Platz A. Die anderen Ecken kann man von dort leicht mit einem einzigen Perm erreichen, dem Y-Perm. Beginnen wir wieder mit einem Simpel-Solve:

Ein erster Mini-Eckensolve

Zunächst halten wir den (zuvor gelösten) Cube wieder in unserer Blindsolving-Lage und „scrambeln“ ihn mit dieser Zugfolge, die eigentlich die Anfängerlösungs-Version des Aa-Perm ist:

(R‘ D‘ R) U2 (R‘ D R) U‘ (R‘ D‘ R) U‘ (R‘ D R)

Weil der Buffer für die Ecken A lautet, schauen wir zunächst dort (also hinten links auf der Oberseite), welcher Eckstein dort sitzt. Es ist die Ecke, die auf den Platz C gehört, also diagonal gegenüber. Dort auf C steht die Ecke, die auf B gehört. Wenn sie dorthin geschossen wird, kommt die Buffer-Ecke nach A, so dass der Cube gelöst ist.

Das Memo lautet also CB. Vielleicht denkt Ihr dabei an CB-Funkgeräte, an die ComputerBild, oder woran auch immer.

Doch bevor wir uns daran machen, dieses komplizierte Memo auszuführen, noch einmal die gleiche Überlegung wie schon bei den Kanten in Teil 1: Es gibt keine Zugfolgen, die ausschließlich zwei Ecken tauschen, ohne auch zwei Kanten zu tauschen. Wir brauchen also auch hier zwei Kanten, die immer hin und her tauschen. Bei einer geraden Anzahl Tauschvorgänge stimmen sie am Ende wieder. Ansonsten haben wir Parity, dazu später mehr.

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3×3 Blindlösen lernen – für Anfänger (Teil 1: Kanten)

Teil 2: Ecken

  • Ein erster Mini-Eckensolve
    inkl. Y-Perm
  • Liste der Setup Moves für Ecken
  • Ein „richtiger“ Ecken-Blindsolve
  • Ablauf eines kompletten Blindsolves
  • Parity
    inkl. R-Perm
  • Ein vollständiger Blindsolve
  • Lerntipps, Links und Video-Tutorials
  • Wie geht es weiter?

ROHVERSION, noch in Bearbeitung.

Dieser Artikel gibt einen Überblick, wie man möglichst einfach lernen kann, den normalen 3×3-Zauberwürfel blind zu lösen. Also einprägen, Augen verdecken, lösen.

Da ich selbst hierin noch ziemlich am Anfang stehe (mit Zeiten um 8 Minuten und einer Erfolgsquote von vielleicht 30%) bin ich nicht der Experte, der selbst Video-Tutorials hierzu macht. Aber ich kenne die Fallstricke und unnötigen Umwege, so dass ich hier hoffentlich einen relativ einfachen Einstieg für Newbies präsentieren kann. Es ist die Old Pochmann Methode mit dem Speffz-Buchstabensystem.

Allen Schnickschnack, mit dem man später schneller werden kann, lasse ich erst einmal beiseite. Der Fokus liegt auf möglichst einfachem Lernen mit schnellen, motivierenden (Teil-)Erfolgen.

Was wir brauchen

Zunächst solltest Du den Zauberwürfel sehend sicher lösen können. Am besten mit der CFOP-Methode, auch Fridrich-Methode genannt. Denn wir brauchen ein paar Teile davon. Idealerweise sind also T-Perm, Ja-Perm, Jb-Perm, Y-Perm und Ra-Perm bekannt, und Du kannst sie sicher ohne Hinschauen lösen. Wenn nicht, dann lernst Du parallel auch ein wenig CFOP. 🙂 Ich werde die nötigen Perms auch beschreiben; die Notation der Drehungen solltest Du daher auch bereits kennen.

Dann brauchst Du natürlich einen gut drehenden Zauberwürfel. Am besten einen Speedcube mit Magneten. Einen, mit dem Du sicher bist, also am Besten auch nicht zu locker eingestellt. Kaum etwas ist ärgerlicher, wenn Dein Blindsolving-Erfolg durch einen unbemerkten Corner-Twist zunichte gemacht wird. Für Wettbewerbe gibt es die Vorschrift, dass er kein aufgedrucktes Logo haben darf, aber das spielt im Moment keine Rolle.

Was Du auch brauchen wirst: Geduld und den Ehrgeiz, es zu schaffen. Aber wenn Roland mit seinem löchrigen Ü50-Hirn es hinbekommt, dann kann die Aufgabe auch nicht allzu schwer sein. 🙂

Grundsätzliches

Beim Blindsolven wird nicht die Anordnung der Farben des Cubes auswendig gelernt, sondern eine Reihenfolge, in der die einzelnen Steine tauschen müssen, damit es am Ende einen gelösten Cube ergibt. Dabei werden die Ecken und die Kanten separat betrachtet und gelöst. Das hat für uns den Vorteil, dass wir uns auch beim Lernen erst einmal auf die Ecksteine oder auf die Kantensteine konzentrieren können.

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Cubing-ABC: Farbschema

Seit den Tagen der ersten Rubik’s Cubes sind hauptsächlich zwei Farbschemata in Gebrauch: Das Western Color Scheme, das mittlerweile das übliche Standard-Farbschema ist, sowie das Japanese Color Scheme, bei dem die blaue und gelbe Seite getauscht sind.

Standard-Farbschema

Eigentlich müsste man Western-Farbschema sagen oder westliches Farbschema, aber ersteres klingt zu sehr nach John Wayne oder Gary Cooper. Und „westliches Farbschema“ finde ich auch ungeeignet, weil auch sämtliche Cubes, die man fernost in China bestellt, mit diesem Farbschema ausgeliefert werden.

Beim Standard-Farbschema sind die Farben Gelb und Weiß jeweils gegenüber, genauso Grün und Blau, sowie Orange und Rot.

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Mf8 Super Skewb Copter Plus

So, meine kurze Urlaubspause ist vorbei. Und so wird es Zeit, die letzte Kategorie meiner Sammlung vorzustellen: „SO Sonstige“. Darin zu finden sind Cubes, die weder Standard-3×3, noch 3×3-Farb- bzw. Formvarianten sind, auch keine würfelförmigen mit anderer Layerzahl, ebenso keine Cuboids, sonstige WCA-Puzzle, und auch nicht Varianten von Skewb, von Pyraminx oder von Megaminx.

Den Anfang der 10. Kategorie „Sonstige“ macht mit Nummer SO001 der Mf8 Super Skewb Copter Plus. Er ist das erste Puzzle hier in meiner Serie, das ich selbst noch nicht richtig vermischt und somit auch nicht gelöst habe. Der ist mir noch ein paar Schuhnummern zu groß. Ob sich das in diesem Leben noch ändern wird? Wer ihn ausprobieren möchte: Bei ZiiCube gibt es ihn für ca. 30 Euro.

Freiwillig habe ich ihn mir allerdings nicht angeschafft, sondern er ist zufällig bei mir in die Sammlung geflogen, wie ich auf freshcuber.de im Artikel Ein (beinahe wahres) Weihnachtsmärchen erzählt habe. Dort findet Ihr auch beschrieben, wie er sich vom fast gleich aussehenden mf8 cube Twins Skewb gemini star unterscheidet, der allerdings nicht mehr in meiner Sammlung ist, weil ich ihn beim Freshcuber-Gewinnspiel verlost habe.

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Cubing-ABC: Supercubes

Diverse Shapemods des Zauberwürfel mit jeweils um 180° rotierten Centern.

Supercubes werden Modifikationen genannt, bei denen bestimmte Steine orientiert werden müssen, was beim Ausgangspuzzle nicht notwendig ist. Bei einem klassischen Zauberwürfel spielt es bspw. keine Rolle, wie ein Center rotiert ist. Es ist schließlich einfarbig. Nimmt man jedoch einen Mastermorphix zur Hand, der eine Shapemodifikation des 3x3x3 ist, sieht die Sache schon anders aus. Denn hier sind die Center jeweils zweifarbig und können vier Orientierungen haben. Bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Mirror Bump ohne Sticker) sind alle Shapemodifikationen auch Super Cubes. Es gibt Sonderfälle, wie den Fisher Cube, wo die vier zweifarbigen Center Orientierung haben, aber nicht das gelbe und weiße. Beim Crazy Yileng von YJ MoYu wiederum, einer erweiterten Modifikation auf Basis des Fisher Cubes, haben alle Center Orientierung; sowohl die zweifarbigen, als auch die einfarbigen. Es kann aber auch sein, dass bei einer Shapemodifikation zwar nun die Center orientiert werden müssen, jedoch nicht mehr die Kantensteine (z.B. Rhombic Dodecahedron 3x3x3) oder die Ecken (Trajber’s Octahedron).

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Von Lock ups, Pops und Explosionen

Wer seine Cubingkarriere mit Rubik’s® begonnen hat, weiß, dass nicht jedes Twisty Puzzle reibungslos funktioniert. Manche sind schwergängig, bei manchen fliegen Teile heraus (Pop) und wieder andere neigen dazu, dass sich Steine verhaken (Lock up), was im schlimmsten Fall dazu führen kann, dass das Puzzle regelrecht explodiert und auseinanderfällt. Es gibt Vertreter, wo diese Probleme zwar auftreten, aber dem Knobelspaß insgesamt keinen Abbruch tun. Es gibt aber auch Puzzle von derart geringer Qualität, dass man sich fragen muss, was dem Hersteller eigentlich durch den Kopf gegangen ist, als er sein Produkt auf den Markt brachte.

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Das etwas andere Tutorial oder mein Prozess zum Finden einer Lösung

Die klassische Layer-by-Layer-Anfängerlösung des 3x3x3 dürfte so ziemlich jedem Cuber bekannt sein. Als ich sie mir anno 2015 angeschaut habe, um endlich in der Lage zu sein, den berühmtberüchtigten Zauberwürfel zu lösen, erschien es mir unvorstellbar, wie jemand selbständig auf diese algorithmenlastige Lösung kommen kann. Insbesondere der letzte Schritt, in welchem die Ecksteine orientiert werden, war für mich einfach zu hoch, denn selbst mit Anleitung habe ich mehrere Anläufe gebraucht, das korrekt umzusetzen. Obwohl ich den Würfel letztlich lösen konnte, war ich alles andere als zufrieden. Denn ich befolgte ja nur checklistenartig Schritte, die mir ein anderer vorgesagt hat. Abgesehen von der ersten Ebene kann ich nicht behaupten, dass ich verstanden habe, was da im Einzelnen passierte. Ich sah mich somit völlig außer Stande, je selbst Lösungen für andere Twisty Puzzle zu finden. Dabei war und ist doch gerade das mein Ziel.

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Cubing-ABC: Vandenbergh-Methode (Square-1)

Eines der eher unbeliebten WCA-Events neben Clock und FMC ist der Square-1. Dies liegt daran, dass er der einzige Cube in offiziellen Wettbewerben ist, der shapeshiftet, also seine Form während des Drehens verändern kann. Um nun dieses anfangs durchaus unmöglich erscheinende Puzzle zu lösen, kann man viele Methoden anwenden. Die einfachste und auch beliebteste Herangehensweise ist die Vandenbergh-Methode (Vandenbergh wird ab hier mit VDB abgekürzt). So hab auch ich diese Methode gelernt und hab einen Average von 16 Sekunden.

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Macht endlich mal nen gescheiten Kilominx!

In der neunten Kategorie meiner Sammlung sind alle Megaminx-Varianten gelistet. Den Standard-Megaminx, der ja offizielles WCA-Puzzle ist, hatte ich ja schon im vorigen Artikel vorgestellt. Wie man dort sieht, haben die Megaminxe in den vergangenen Jahren einen deutlichen Qualitätssprung gemacht. Die neuen Modelle sind griffig, leichtgängig und mit Magneten auch präzise zu drehen.

Das würde ich mir auch für den kleinen Bruder des Megaminx, den Kilominx, sehr wünschen. Während der Megaminx trotz doppelt so vielen Flächen ja stark mit dem 3×3-Würfel verwandt ist (Center, und darum immer „Eckstein, Kantenstein, Eckstein“), ist der Kilominx die 2×2-Version des Megaminx. Ein Kilominx sollte daher eigentlich nur Ecksteine haben und keine Center, denn ein 2×2-Zauberwürfel hat ja auch keine Center, sondern nur Ecken.

Allerdings ist das wohl zu viel Logik für einen Cube-Hersteller wie z.B. QiYi, der seinen Kilominx mit winzigen farbigen Center-Caps über den Schrauben ausstattet. In Anbetracht der Tatsache, dass Kilominx auch ein Speedcubing-Event beispielsweise in der Weekly Competition ist, finde ich das etwas unglücklich. Der Eine löst dann den Kilominx an den durch farbige Center vorgegebenen Positionen, während der Andere frei ist, weil sein Kilominx keine farblich markierten Center hat. Was meint Ihr: Gibt es dadurch allerdings nicht auch sowas wie PLL-Parity?

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Anki für das Lernen (nicht nur) von BLD LetterPairs

Anki ist eine Opensource Software zum Lernen mit einem Karteikartensystem.

Die Software ist (größtenteils) kostenfrei nutzbar und werbefrei. Lediglich bei Nutzung auf iOS fallen ca. 30 Euro  an. Finanziert wird die Entwicklung neben dem iOS-Verkauf durch Spenden.
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