Rolands Reste-Uhren

Nachdem ich ja schon vor einiger Zeit meine beiden Main-Clocks gezeigt habe (die Picube Clock und die QiYi Clock), möchte ich nun die verbliebenen 3 Clocks aus meiner Sammlung vorstellen.

Den Anfang macht die Rubik’s Clock, quasi das Original. Auch wenn sie Rubik’s heißt, wurde sie nicht von Mr. Rubik erfunden, wie man bei Wikipedia nachlesen kann. Sie wurde 1988 erfunden, und Ernö Rubik kaufte die Patente. Produziert wurde sie von Matchbox in China.

Die originalen Clocks (und ebenso die weit verbreitete LingAo Clock) haben keine Magnete an den Pins, was die für Speedsolving nicht so gut geeignet macht. Außerdem kann man große Überraschungen erleben, wenn man sich bei Ebay etc. eine gut 30 Jahre alte Rubik’s Clock bestellt. Manche Exemplare sind ziemlich schwergängig; vermutlich ist bei denen das Öl an den Zahnrädern verharzt oder so. Mein Exemplar (SW007) hat ziemlich schwergängige Pins, aber die Räder drehen recht gut. Eigentlich wollte ich sie vor einigen Jahren magnetisieren, aber dann kam es anders. Nun ist sie ‚aus historischen Gründen‘ Teil der Sammlung, weil es halt eine originale Rubik’s Clock ist.

Die Lösung der Clock ist recht einfach, wie ich auf freshcuber.de beschrieben habe. Elisa hat hier im Blog das Scrambling der Clock erklärt.

Die zweite Clock, die ich hier zeigen möchte, heißt Roland’s Clock (SW006). So steht es auch dort geschrieben, wo bei der ersten Uhr „Rubik’s Clock“ steht. Und dort, wo Ernö Rubiks Unterschrift gedruckt ist, steht bei Roland’s Clock freshcuber.de.

Über Roland’s Clock habe ich dort schon Einiges veröffentlicht. Zunächst, wie ich die LingAo Clock magnetisiert habe. Und auch, wie ich Ihr das neue Design verpasst habe, das mir noch immer gut gefällt. Wie Ihr aber sehen könnt, hat sich mal wieder einer der Ringmagnete gelöst. Und ich habe derzeit keinen Sekundenkleber im Haus, daher dieses „realistische“ Foto.

Dass die Magnete allesamt außen liegen, ist der Haupt-Nachteil von selbst magnetisierten Clocks. Vorteil ist allerdings, dass die Ringmagnete die unsauber ausgeschnittenen Pin-Löcher in meinen Papier-Einlegern verdecken. Ansonsten hätte ich vermutlich die PiCube Clock zu Roland’s Clock umdesignt, aber dort gibt es nunmal (glücklicherweise) keine Ringmagnete.

Was Ihr hier auf dem Foto seht, ist übrigens nicht mehr die von mir selbst magnetisierte Clock (dort hatte ich zwar gut haftenden Kleber verwendet, aber zu dicke Pin-Magnete, was die Clock sehr laut machte), sondern es ist die CornerCutter Clock, die ich designmäßig aufgerüstet habe. Bevor die PiCube Clock erschien, war die CornerCutter Clock meine schnellste Uhr. Nun ist sie nur noch ein Blickfang im Regal – natürlich mit der orangen Seite nach vorne, denn dort halten ja derzeit noch alle Magneten…

Bleibt noch die Sengso Magic Clock vorzustellen, die originalverpackt bei mir in der Sammlung steht (SW013). Sie fand einige Beachtung, weil es die erste magnetische Clock in Serienproduktion war. Aber sie bleibt weit hinter der QiYi Clock zurück. Also tut Euch den Gefallen, investiert ein paar Euro mehr und kauft Euch die QiYi Clock, wenn Ihr vorhabt, die Clock auch zu benutzen und nicht nur ins Regal zu stellen.

Bei meinem Exemplar der Sengso Clock sind die magnetischen Pins ganz in Ordnung, aber die Räder sind schwergängiger als bei der gut 30 Jahre alten Rubik’s Clock. Das macht wirklich keinen Spaß. Deshalb gebe ich sie auch nicht weiter, weil ich ja niemand unnötig frustrieren möchte. Und so bleibt die Sengso Clock in Originalverpackung hinten im Regal stehen. Immerhin ist der Karton ganz hübsch gestaltet, und so lächelt ein Manga-Mädchen hinter meinem Mastermorphix hervor. 🙂

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