Meine Pyraminx Mains

Bevor wir zur achten Kategorie, den Pyraminx-Varianten kommen, zeige ich wohl besser erst noch den „normalen“ Pyraminx. Weil es ein WCA-Puzzle ist, sind wir damit wieder in der Kategorie SW „Sonstige WCA“ 🔸meiner Sammlung, aus der ich ja schon meine beiden Standard-Skewbs gezeigt hatte.

Mein Fastimmerdabei-Pyraminx im Bahnfahrer-Rucksack ist der YuXin LittleMagic Pyraminx M. Also Magnetisch, und das würde ich auch beim Kauf eines Pyraminx sehr empfehlen. Er trägt bei mir die Nummer SW002. Der YuXin Magnetic Pyraminx kostet ◽bei ZiiCube um die 3 Euro und ist – jedenfalls für meine Zwecke (Solves meist zwischen 8 und 18 Sekunden) – erstaunlich gut.

Vergleicht man mein Foto mit denen von ZiiCube, dann stellt man (unter all dem Dreck im Mittelloch) fest, dass meiner helle Internals hat, aber der aktuelle YuXin Magnetic Pyraminx farbige Internals. Ob sich aber sonst irgendwas geändert hat, weiß ich nicht.

Warum sehen eigentlich viele meiner Cubes intern so aus, als würde ich wie in den 1980ern noch immer mit Graphit schmieren? Ich nehme an, das sind winzige Fusseln von den schwarzen Cube-Beuteln, in denen ich die meisten meiner Cubes transportiere. Nunja, es fällt bei der direkten Handybeleuchtung mehr auf als in Echt. Vielleicht könnte ich mit regelmäßiger Reinigung noch ein paar Hundertstel Sekunden gewinnen – mit regelmäßigem Üben wäre allerdings noch deutlich mehr drin.

Der zweite Standard-Pyraminx in meiner Sammlung trägt die Nummer SW012 und ist der QiYi X-Man Pyraminx M. Wie Ihr seht, schwarz mit Stickern. Auf ZiiCube finde ich den ◽XMD Bell V2 M, allerdings „nur“ in Stickerless. Vermutlich ist meiner Version 1, ich weiß es nicht. Jedenfalls kostet der aktuelle nen knappen Zehner, also auch ein Schnäppchen.

Vom Drehverhalten mag ich diesen noch ein wenig lieber als den von YuXin. Aber wegen Stickern behält er meist seinen schonenden Platz im Regal.

Der Pyraminx ist übrigens das einzige Puzzle, dass ich heute noch im Prinzip 🔸so löse wie in den 1980ern, Ebene für Ebene. Ich habe damals dieses Buch erhalten, da hieß der Pyraminx noch „magische Pyramide“:

Vermutlich stammt meine Lösung ursprünglich aus diesem Buch, aber weil es darin eine ziemlich verwirrende Notation gibt, weigere ich mich, das zu überprüfen. 🙂

Den Zauberturm habe ich jedenfalls ohne Anleitung gelöst, wenn ich mich recht erinnere. Ist recht mühsam, weil die Farbschattierungen schlecht zu erkennen sind. Aber es ist eigentlich einfach, weil man immer eine einzelne Lücke hat, so dass es sich wie ein Schiebepuzzle lösen lässt. Die Teufelstonne (auch Nintendo Barrel genannt) konnte ich damals wie heute nur nach Anleitung lösen. Diesen unintuitiven Irrsinn wollte ich nie wirklich auswendig lernen, aber immerhin habe ich es mal 🔸optisch aufbereitet im Freshcuber-Blog.

Doch zurück zur „magischen Pyramide“, also dem Pyraminx. Die Spitzen („Tips“) sind ja eigentlich ne sinnlose Sache. Sie vermischen sich nicht mit den restlichen Steinen, sondern drehen sich nur als überflüssige Deko am Platz. Man könnte sie genauso gut weglassen, und das hat man auch schon gemacht. Nennt sich dann ◽Tetraminx (nicht verwechseln mit ◽Teraminx). Beim Tetraminx weiß man aber anscheinend nicht, in welchter Farbe man die Stumpfflächen gestalten soll. Anstatt sie einfach schwarz zu lassen, bekommen sie meist die Farbe einer der drei angrenzenden Flächen. Nicht sehr überzeugend. Und auch der Name ist auf den ersten Blick seltsam: Denn während der Pyraminx ein Tetraeder (tetra = vier, also Vierflächner) ist, ist der Tetraminx das genau nicht. Durch das „Abschneiden“ der Spitzen wird aus dem Körper mit vier Flächen einer mit acht. Allerdings nennt man diese geometrische Form mit den abgestumpften Spitzen auch Tetraederstumpf. Also wollen wir Herrn ◽Uwe Mèffert, der wenn ich recht informiert bin sowohl Pyraminx als auch Tetraminx erfunden hat (und zwar den Pyraminx schon 1970, also 4 Jahre VOR dem Rubik’s Cube), den Namen mal durchgehen lassen. Tetrastumpfminx oder Tetrastunx klingt ja auch irgendwie blöd. 😉

10 Kommentare zu „Meine Pyraminx Mains“

  1. Was die fusseligen Beutel betrifft, wäre die einfachste Lösung, andere Beutel zu verwenden?
    Den Pyraminx kann man als abgebrühter Drehpuzzler eigentlich intuitiv lösen. Wichtig ist erst mal zu wissen, welche der Teile sich nur drehen, und welche „wandern“ können. Allerdings gibt es hier auch unterschiedliche Lösungswege, die es teilweise unnötig kompliziert machen.
    Im Prinzip ist ja ein Pyraminx nur ein umgeformter Ivy Cube mit Orientierung des ovalen Teils (bzw. eigentlich umgekehrt).
    Man muss also nur die sechs beweglichen Teile richtigrum an die passende Stelle bringen. Da ist es beinahe schwieriger, die Pyramide wieder in den würfelförmigen Karton zu bekommen – also zwei Puzzles in einem 😉
    Aber ich gebe zu: Am Anfang fand ich den Pyraminx schon kompliziert, und wusste manchmal nicht wie die Lösung zustande kam. Solange die restlichen Teile tauschen, bis alles aufgeht.

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  2. >> Vielleicht könnte ich mit regelmäßiger Reinigung noch ein paar Hundertstel Sekunden gewinnen
    Oder Sekunden verlieren weil der Würfel zu schnell ist und Du überdrehst oder poppst oder sonst was 😉

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